2017/11 - Schurlis perfekte Ordnung

Alle Einsendungen sind richtig, aber alle hatten was zum Rummäkeln:

Traude schlug vor, gleich die ganze Schachtel mit hinunter zu nehmen. Kein leichtes Unterfangen bei Schurlis steiler Dachbodenleiter!

Und Andreas stellte gar Schurlis perfekte Ordnung (süffisant mit Anführungszeichen versehen!) in Frage.

Dies ist auch von Schurli nicht unbemerkt geblieben, und er protestiert dagegen: Er habe sehr wohl eine perfekte Ordnung, sei hingegen ganz gewiß kein Pedant. Perfekte Ordnung bedeute, dass jede Sache innerhalb eines ihr zugewiesenen Raumes aufbewahrt wird. Das treffe auch für die Pedanterie zu; der Unterschied sei jedoch, dass sich die erlaubten Aufbewahrungsräume bei  Schurlis Ordnung überschneiden dürfen, was der kleinkarierte Pedant niemals zuließe.

Es verstünde sich von selbst, dass ein pedantisches Aufbewahrungssystem alles andere als ökonomisch sei. Die vielen Schachterl, Kasterl und Kisterl! Der p.t. Pedant müsse außerdem vermehrten Aufwand treiben, um seine Sachen wiederzufinden, etwa eine lange Liste, was nun wo drin ist.

Schurlis Definition für die Perfekte Ordnung ist: Kleine Anarchien innerhalb einer großen Ordnung, in einem ökonomisch optimalen Mischungsverhältnis!

Dass das, wie von Andreas moniert, für die Rätsellöser nicht so ökonomisch ist, kümmert Schurli wenig....

 

Liebe Grüße, Euer Rätselonkel

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